Mond im 12. Haus: die Bedeutung
Kaum aufgegangen, durchlaufen die Gestirne diesen Sektor des Morgenhimmels: Das 12.
Haus ist ein fallendes Haus, ohne Aspekt zum Horoskopos. Saturn freute sich dort nach den Griechen, die den Ort „Böser Dämon“ nannten. Es hallt in den Fischen wider und berührt den Rückzug, das, was hinter den Kulissen geschieht, was sich entzieht und fern der Blicke vorbereitet. Der Mond, der die emotionalen Bedürfnisse darstellt, befindet sich dort an einem verborgenen Ort: Die Gefühle sind voll vorhanden, werden aber im Inneren erlebt, manchmal sogar unbemerkt von der Person, die spät entdeckt, was sie empfand.
Konkret braucht dieser Mond Einsamkeit, um Kraft zu schöpfen: allein gehen, nachts schreiben, meditieren, im Dunkeln Musik hören. Er bemerkt das verschwiegene Unbehagen, die Traurigkeit, die sich nicht zeigt, und hilft gern im Schatten, durch Ehrenamt, Zuhören, Schaffen. Seine Träume sind oft reich und prägend, sodass er sie beim Aufwachen notiert. Er behält einen geheimen Teil, den selbst die Nahestehenden kaum kennen.
Die Diskretion kann zur Abkapselung werden. Bedürfnisse auszudrücken kostet, und die Person kann sich für andere aufopfern, bis sie keine Reserven mehr hat. Unausgesprochene Gefühle kommen manchmal als Müdigkeit oder Melancholie wieder heraus. Das 6. Haus, ihr Gegenüber, bietet konkreten Halt: Routinen, einen Rahmen, einen sichtbaren Dienst, der dieser Empfindsamkeit Form gibt.
- Bereich
- Innenlebender Rückzug, das Innenleben, das, was verborgen bleibt
- Typ
- Fallendes HausAchse mit dem 6. Haus
- Natürliches Zeichen
- FischeNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Jupiter