Mond im 2. Haus: die Bedeutung
Als zweiter Sektor des Horoskops beschreibt das 2.
Haus, was das Dasein im Alltag trägt: Geld, Besitz, verwertbare Fähigkeiten, aber auch die Grundsätze, an denen man festhält. Als Folgehaus gibt es den Planeten, die es aufnimmt, Stabilität. Seine natürliche Entsprechung mit dem Stier, dem Zeichen, in dem der Mond erhöht ist, macht diese Stellung für das Gestirn der Nächte recht bequem. Die emotionalen Bedürfnisse äußern sich dort im Stofflichen: sich sicher zu fühlen heißt, über Reserven zu verfügen, über ein Dach, über Gegenstände, die beruhigen und daran erinnern, woher man kommt.
Ein Detail verrät diese Stellung oft: Die Person behält den Sessel der Großmutter, bewahrt die Konzertkarten in einer Schachtel, hängt mehr an ihrer Morgenschale als an einem Schmuckstück. Sie kocht gern für andere und empfängt in einer behaglichen Wohnung. Ihre Einkünfte kennen Gezeiten, reichlicher in manchen Jahreszeiten, magerer in anderen, und sie lernt, diese Schwankungen durch Sparen auszugleichen. Der Wert, den sie sich zugesteht, hängt zum Teil von ihrer Fähigkeit ab, für ihre Bedürfnisse und die der Ihren zu sorgen.
Das schlüpfrige Gefälle ist das des materiellen Trostes: ein Kauf nach einem Ärger, eine Anhäufung aus Sentimentalität behaltener Dinge, eine unverhältnismäßige Sorge vor einer unerwarteten Rechnung. Die Stimmung kann vom Kontostand abhängen. Das 8. Haus auf der anderen Seite der Achse eröffnet eine andere Perspektive: teilen, empfangen, akzeptieren, dass die Beruhigung auch aus dem Teilen und dem anderen geschenkten Vertrauen kommt.
- Bereich
- Ressourcen und Wertedie Ressourcen, die Talente, das, was Wert hat
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 8. Haus
- Natürliches Zeichen
- StierNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Venus