Mond im 5. Haus: die Bedeutung
Als fünfter Sektor des Horoskops, gleich nach dem Imum Coeli, hallt dieses Folgehaus im Löwen wider, der Wohnstatt der Sonne, und galt bei den Alten als der Ort, an dem Venus sich freut.
Man ordnet dort die Vergnügen, das Schaffen, die Spiele, die beginnenden Lieben und die Nachkommenschaft ein. Der Mond, der die emotionalen Bedürfnisse darstellt, sucht dort seine Sicherheit in Ausdruck und Staunen: sich wohlzufühlen heißt, spielen, erfinden, ohne Berechnung lieben zu können und zu sehen, wie das, was man empfindet, eine gemeinsame Form annimmt.
Konkret führt diese Person mit ihren Nichten und Neffen kleine Szenen auf, singt im Auto aus vollem Hals, malt sonntags, verliebt sich intensiv. Sie hat eine Gabe, mit Kindern zu sprechen, mit ihnen zu spielen, sie zu beruhigen, und diese danken es ihr. Ihre lebhaftesten Erinnerungen sind oft mit Festen, Ferien, gemeinsamen Werken verbunden. Sie braucht, dass ihre Empfindsamkeit eine sichtbare Form findet: ein Werk, eine Rolle, eine kleine Bühne, und sei sie häuslich.
Die Kehrseite liegt in der Abhängigkeit von der Begeisterung. Lässt der Schwung nach, kann die Stimmung sinken, und die Versuchung besteht, anderswo neue Gefühle zu suchen. Das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit kann auch auf den Nahestehenden lasten. Das 11. Haus auf der anderen Seite lädt dazu ein, diese Freude in ein Gemeinschaftsprojekt und in dauerhafte Freundschaften einzubetten, die nicht verlangen, ständig geblendet zu werden.
- Bereich
- Schaffen und Freudedas Schaffen, die Freuden, die Kinder
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 11. Haus
- Natürliches Zeichen
- LöweNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Sonne