Mond im 3. Haus: die Bedeutung
Die Griechen nannten das 3.
Haus „Göttin“ und setzten dort die Freude des Mondes an, als Gegenstück zum 9. Haus, „Gott“, in dem sich die Sonne freute. Das schnellste Gestirn am Himmel, der Mond, fühlte sich an diesem Ort der Wege, Nachrichten, kurzen Fahrten und vertrauten Bindungen wohl. Obwohl ein fallendes Haus, bietet das Haus ihm also ein Terrain, das zu seiner Natur passt. Es entspricht auch den Zwillingen, dem Zeichen Merkurs, was der Empfindsamkeit Neugier und Bewegungsbedürfnis hinzufügt.
Im Lauf der Tage ruft dieser Mond jeden Abend seine Schwester an, kennt den Namen des Bäckers, pflegt Kontakte zu Klassenkameraden der Grundschule. Er geht gern durch sein Viertel, schreibt Briefe oder Nachrichten, lernt im Gespräch. Geschwister, Cousins und Nachbarn nehmen einen wichtigen, manchmal zentralen gefühlsmäßigen Platz ein, und die mit der Schule oder vertrauten Wegen verbundenen Kindheitserinnerungen bleiben sehr präsent. Die Straße zu wechseln genügt manchmal, um die Stimmung zu wechseln.
Die Beweglichkeit kann zu Unruhe werden. Der Geist dreht sich, die Sorgen werden zehnmal erzählt, ohne gelöst zu werden, die Informationen häufen sich. Konflikte mit den Geschwistern treffen tief. Das 9. Haus gegenüber bietet eine Erweiterung an: einen größeren Sinn suchen, eine Überzeugung, einen fernen Horizont, der die kleinen Alltagssorgen relativiert.
- Bereich
- Austausch und nahes Umfelddas nahe Umfeld, die Kommunikation, die kleinen Wege
- Typ
- Fallendes HausAchse mit dem 9. Haus
- Natürliches Zeichen
- ZwillingeNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Merkur
- Freude
- Mond „freut sich“ hierHellenistische Überlieferung