Mond im 11. Haus: die Bedeutung
Im Morgenhimmel, zwischen Aszendent und Meridian, nimmt das 11.
Haus eine Folgestellung ein. Die Griechen nannten es den „Guten Geist“, im Sinne eines günstigen Geistes, und sahen darin Jupiter sich freuen. Es hallt im Wassermann wider und berührt Freundschaften, Stützen, Kreise, Hoffnungen und geteilte Projekte. Der Mond, Gestirn des Sicherheitsbedürfnisses, sucht dort ein Zuhause im Kollektiv: Sich wohlzufühlen heißt, zu einem Netz ausgewählter Menschen zu gehören, in dem man sich gegenseitig stützt und gemeinsam von besseren Zeiten träumt.
Konkret behält diese Person ihre Freunde vom Gymnasium, organisiert die jährlichen Wiedersehen, engagiert sich in einem Chor, einem Club, einem Stadtteilverein. Ihre Freunde spielen oft eine familiäre Rolle, manchmal wichtiger als die Herkunftsfamilie; man feiert Weihnachten mit ihnen ebenso wie mit den Eltern. Sie unterstützt andere bei ihren Projekten und versteht es, zu vereinen, ohne zu erdrücken. Ihre Hoffnungen für die Zukunft sind oft kollektiv: eine gerechtere Welt, eine solidarischere Nachbarschaft, eine Gemeinschaft, die für die Ihren sorgt.
Die Abhängigkeit von der Gruppe ist die Kehrseite dieser Stärke. Die Stimmung folgt der kollektiven Atmosphäre, und Zerwürfnisse unter Freunden treffen tief. Die Person kann sich auch in gemeinsamen Anliegen vergessen und ihre eigenen Bestrebungen vernachlässigen. Das 5. Haus, gegenüber, lädt dazu ein, auch persönliche Vergnügen zu pflegen, ein Schaffen, eine Liebe, die nicht über die Gruppe läuft.
- Bereich
- Freundschaften und Projektedie Freundschaften, die gemeinsamen Projekte, die Hoffnungen
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 5. Haus
- Natürliches Zeichen
- WassermannNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Saturn