Südlicher Mondknoten im 5. Haus: die Bedeutung
Das 5.
Haus, ein Folgehaus, vereint Schöpfung, Freizeit, aufkeimende Liebschaften, Spiel, Kinder und alles, was Freude bereitet. Ein südlicher Mondknoten, der hier steht, zeigte ein Terrain an, auf dem sich die Person mit verblüffender Natürlichkeit bewegt. Sie improvisiert eine Hochzeitsrede, zeichnet zum Vergnügen, organisiert Spiele für die Neffen und Nichten, flirtet mit Humor. Ihr schöpferischer Schwung fiel oft früh auf, schon bei den Aufführungen zum Schuljahresende, und sie findet ihn wieder, sobald sie sich entspannt.
Dieser Erwerb hat dennoch ein glattes Gefälle. Wenn Vergnügen und Anerkennung zum Maß aller Dinge werden, kann man Aufgaben vernachlässigen, die nicht aufwerten, eines Hobbys überdrüssig werden, das nicht mehr beeindruckt, oder Beziehungen als Bühne erleben, auf der man immer wieder verführen muss. Die Kreativität wird dann zur Performance. Es kommt auch vor, dass man an einem Bild ewiger Jugend festhält, an Leidenschaften der Jugend, die man nicht weiterentwickeln wagt. Das ist kein moralischer Mangel; es ist die Leichtigkeit des 5. Hauses, zu der man reflexhaft zurückfindet.
Genau gegenüber zeigte das 11. Haus des nördlichen Mondknotens die zu entwickelnde Richtung an: gewählte Freundschaften, Netzwerke, Projekte, die zu mehreren getragen werden, geteilte Ideale. Es ginge darum, von „meinem Werk“ zu „unserem Projekt“ überzugehen: eine Truppe gründen, statt allein zu spielen, sich einem Künstlerkollektiv anschließen, einem Nachbarschaftsverein seine Ideen anbieten. Die Freude am Schaffen bleibt unversehrt; sie wird geteilt und vervielfacht.
- Bereich
- Schaffen und Freudedas Schaffen, die Freuden, die Kinder
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 11. Haus
- Natürliches Zeichen
- LöweNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Sonne