Südlicher Mondknoten im 7. Haus: die Bedeutung
Das 7.
Haus, ein Eckhaus, liegt dem Aszendenten gegenüber: Es steht für die Partnerin oder den Partner, die Paarbeziehung, die Geschäftspartner, die Verträge und weiter gefasst den anderen als Spiegel. Ein südlicher Mondknoten an dieser Stelle beschriebe eine alte Vertrautheit mit der Verbindung. Die Person errät instinktiv, was ihr Gegenüber denkt, versteht es, einen annehmbaren Kompromiss zu formulieren, einen unzufriedenen Partner zu besänftigen. Oft fühlt sie sich zu zweit wohler als allein, und ihre Anpassungsfähigkeit macht sie zu einer geschätzten Stütze, zu Hause wie in einem Aufsichtsrat.
Die Kehrseite ist unauffällig. Wer sich ständig anpasst, kann den Faden der eigenen Wünsche verlieren: den Urlaub nach dem Geschmack des anderen wählen, ein persönliches Projekt aufgeben, weil es nicht zu dem des Paares passt, Beziehungen aneinanderreihen, um nie allein zu bleiben. Entscheidungen werden durch Befragen getroffen, dann durch erneutes Befragen. Es kommt auch vor, dass man dem anderen vorwirft, was man selbst nicht zu wählen wagte. Keine Schwäche des Temperaments darin; nur das Gefälle des Bekannten, das des 7. Hauses.
Der nördliche Mondknoten im 1. Haus, am Gegenpol, bezeichnete die zu entwickelnde Richtung: Selbstbehauptung, persönliche Initiative, den Mut, sich so zu zeigen, wie man ist. Allein verreisen, ein Projekt ohne Partner starten, bei einem Abendessen eine persönliche Meinung vertreten: Das sind die Lernfelder. Das erworbene Beziehungstalent bleibt kostbar; es gewinnt, wenn es sich auf eine sicherere Identität stützt.
- Bereich
- Beziehungen und Bündnissedie Partnerschaft, die Zusammenschlüsse, das Gegenüber
- Typ
- EckhausAchse mit dem 1. Haus
- Natürliches Zeichen
- WaageNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Venus