Nördlicher Mondknoten im 2. Haus: die Bedeutung
Als Folgehaus folgt das 2.
Haus dem ersten und gibt der Person ihre Mittel: verdientes Geld, Besitz, Kompetenzen, Wertschätzung des eigenen Werts. Mit dem nördlichen Mondknoten in diesem Haus verortete die moderne Lesart das Lernen in der materiellen und moralischen Eigenständigkeit. Der südliche Mondknoten im 8. Haus beschriebe dagegen ein bekanntes Terrain: zusammengelegte Ressourcen, finanzielle oder emotionale Abhängigkeiten, durchstandene Krisen, die Fähigkeit, sich im Kontakt mit anderen zu wandeln.
Man erkennt ihn manchmal an prosaischen Details. Ein gemeinsames Konto, dessen Stand man nicht kennt, ein Budget, das dem Ehepartner überlassen bleibt, eine nie angelegte Rücklage, weil eine Erbschaft oder Familienhilfe zu genügen schien. Der nördliche Mondknoten im 2. Haus schlüge vor, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen: ein eigenes Konto eröffnen, ein Gehalt verhandeln, ein vergütbares Talent pflegen. Die Kehrseite wäre übermäßige Bindung an Besitz, Geiz oder jede Beziehung nach dem zu bewerten, was sie kostet.
Das 8. Haus des südlichen Knotens behält seine Trümpfe: Sinn für Tiefe, Fähigkeit, Krisen zu bewältigen, intimes Verständnis anderer. Die vorgeschlagene Richtung wäre, sich auf diese inneren Ressourcen zu stützen, um eine stabile und einfache Basis aufzubauen. Das Zeichen des Knotens präzisiert die Natur dieser aufzubauenden Sicherheit: im Steinbock eine Laufbahn, in den Fischen ein kreatives Talent oder ein sinnstiftendes Engagement.
- Bereich
- Ressourcen und Wertedie Ressourcen, die Talente, das, was Wert hat
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 8. Haus
- Natürliches Zeichen
- StierNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Venus