Nördlicher Mondknoten im 8. Haus: die Bedeutung
Das 8.
Haus, ein Folgehaus, behandelt, was zusammengelegt wird: das Geld der Paarbeziehung, Erbschaften im weiten Sinn, Schulden und Kredite, Intimität, die verwandelnden Infragestellungen. Der nördliche Mondknoten hier legte das Lernen in Vertrauen und Teilen. Gegenüber besetzt der südliche Mondknoten das 2. Haus, das der eigenen Ressourcen. Das bekannte Terrain wäre die individuelle Sicherheit, die gut gehüteten Ersparnisse, die beruhigenden Besitztümer, die Stabilität der Werte, die man nie in Frage stellt.
Konkret kann man an ein Paar denken, das seit zehn Jahren ohne gemeinsames Konto lebt und jeder bis auf den Cent seinen Anteil begleicht; an ein Familienstück, das man nicht verleihen will; an ein intimes Gespräch, dem man immer ausweicht. Der Knoten im 8. Haus schlüge vor, sich zu öffnen: ein finanzielles Projekt teilen, die Hilfe anderer annehmen, über seine Ängste sprechen. Die Kehrseite wäre, sich in der Verschmelzung zu verlieren, vom Geld oder den Gefühlen eines anderen abzuhängen oder Krisen zu provozieren, um Intensität zu spüren.
Das 2. Haus des südlichen Knotens behält seine Trümpfe: den Sinn für Wert, die Geduld, die Fähigkeit, eine solide Basis aufzubauen. Es diente als Unterbau der vorgeschlagenen Wandlungen. Das Zeichen des Knotens färbte diese Richtung: In den Zwillingen liefe Teilen über Wort und Gedankenaustausch, im Steinbock über wohlüberlegte finanzielle Verpflichtungen.
- Bereich
- Teilen und Wandlungdie geteilten Güter, die Wandlungen, die Intimität
- Typ
- FolgehausAchse mit dem 2. Haus
- Natürliches Zeichen
- SkorpionNatürlicher Tierkreis: 1. Haus = Widder
- Natürlicher Herrscher
- Mars