Nördlicher Mondknoten im Zeichen Krebs: die Bedeutung
Der Krebs wird vom Mond regiert, und die Knoten sind eben Punkte der Mondbahn: Diese Begegnung gibt der Stellung eine besondere Tönung, die sich auf Ursprünge und Bindung richtet.
Der südliche Mondknoten, immer gegenüber, steht im Steinbock. Er beschriebe eine Leichtigkeit im Umgang mit Strukturen, Verantwortung, Haltung. Der Norden bezeichnete dagegen eine weniger geübte Zone: um Trost bitten, die eigene Verletzlichkeit anerkennen, ein Familienessen einer Überstunde im Büro vorziehen.
Die Situationen, in denen sich diese Achse bemerkbar macht, sind oft banal. Ein Nahestehender teilt eine schlechte Nachricht mit, und die erste Reaktion ist, einen Aktionsplan vorzuschlagen, während er sich bloße Anwesenheit erhoffte. Eine Beförderung wird ohne Diskussion angenommen, selbst wenn sie von den Kindern entfernt. Die Richtung des Krebses bestünde darin, diese Momente zu bemerken und dem Gefühl Mitsprache zu lassen. Ihre Kehrseite wäre der Rückzug: die Seinen so zu schützen, dass man sie erstickt, oder jeder äußeren Anforderung auszuweichen.
Dieser Steinbock-Pol ist kein Makel: Verlässlichkeit, die Fähigkeit, eine Last zu tragen, einen Terminplan einzuhalten, dienen dem Zuhause ebenso wie der Laufbahn. Die moderne Lesart schlüge vor, daraus eine Stütze zu machen, keine Rüstung. Und das Haus, in das der Knoten fällt, das sich nur mit der Geburtszeit berechnen lässt, würde zeigen, in welchem Bereich sich diese zu lernende Sanftheit am meisten abspielte.
- Würde
- Keine Würde
- Zeichen
- Wasser, kardinalYin (empfangend)
- Herrscher des Zeichens
- Mond
- Zyklus
- Etwa 18,6 Jahre, rückläufig; anderthalb Jahre pro Zeichen