Nördlicher Mondknoten im Zeichen Jungfrau: die Bedeutung
Als Schnittpunkt zwischen der Mondbahn und der Ebene der Ekliptik wandert der nördliche Mondknoten rückwärts durch die Zeichen, ohne je mit einem Gestirn verwechselt zu werden.
Wenn er die Jungfrau besetzt, steht der südliche Mondknoten in den Fischen. Dieser stünde für ein schon vorhandenes Wissen: die Stimmung eines Raumes spüren, sich hingeben, träumen, sich anpassen, ohne Fragen zu stellen. Der Nordknoten verlangte eine bodenständigere Kompetenz: sortieren, planen, die eigenen Lasten von denen der anderen unterscheiden.
Im Alltag erkennt man diese Achse an bestimmten Situationen. Ein Freund bittet um Hilfe beim Umzug, dann beim Streichen, dann dabei, den ganzen Sommer seine Katze zu hüten, und man wagt nichts abzulehnen. Oder die Rechnungen stapeln sich in einer Schachtel, weil man keine Zeit fand, sie zu ordnen. Die Jungfrau des nördlichen Knotens lüde dazu ein, einen Rahmen zu setzen: am Samstagvormittag helfen, nicht das ganze Wochenende; jeden Montag die Post öffnen. Die Kehrseite wäre das umgekehrte Übermaß, eine pedantische Anforderung, die jedes Detail beurteilt.
Der südliche Mondknoten in den Fischen ist keine Last: Mitgefühl und Vorstellungskraft bleiben große Trümpfe. Die evolutionäre Lesart schlüge vor, sie in nützlichen und messbaren Handgriffen zu verkörpern. Die Jungfrau, Zeichen des Merkur, gäbe dem Drachenkopf hier die Färbung eines praktischen Lernens: Beruf, Routine, Können würden zu Wegen statt zu Lasten.
- Würde
- Keine Würde
- Zeichen
- Erde, veränderlichYin (empfangend)
- Herrscher des Zeichens
- Merkur
- Zyklus
- Etwa 18,6 Jahre, rückläufig; anderthalb Jahre pro Zeichen