Steinbock mit Aszendent Widder: die Bedeutung
Der Widder der Tagundnachtgleiche und der Steinbock der Wintersonnenwende eröffnen jeweils eine Jahreszeit: zwei Kardinalzeichen, rasch im Beginnen, das erste aber durch das Feuer, das zweite durch die Erde.
Ihr Quadrat beschreibt eine fruchtbare Spannung. Mars gebietet über den Osten, Saturn über das Sonnenzeichen, und die Überlieferung weist Mars gerade im Steinbock seine Erhöhung zu. Im Büro erkennt man diese Person schnell: fester Händedruck, kurze Sätze, die Mappe unterm Arm, der Kalender für den Monat schon gefüllt.
Mittags thront das Tagesgestirn am höchsten Punkt des Horoskops, im zehnten Haus: Beruf, Ansehen und Rang werden zu großen Themen. Sie träumt davon, ein Gebäude zu errichten, das man von weitem sieht: ein Unternehmen, eine Abteilung, ein Werk unter eigenem Namen. Sie steigt mit Energie die Stufen empor, scheut weder Verantwortung noch schwierige Entscheidungen. Die anderen sehen in ihr eine Lokomotive: Sie reißt mit, entscheidet, übernimmt und legt Rechenschaft ab, ohne sich zu entziehen.
Das Quadrat bezahlt man mit Härte. Mars wird ungeduldig, Saturn fordert; die Person kann schroff werden gegenüber denen, die ihrem Tempo nicht folgen, oder gegenüber sich selbst, wenn ein Ziel sich sperrt. Ruhe erscheint ihr als Zeitverschwendung. Gegenüber dem Osten würden die Waagschalen des Deszendenten das Gegengewicht anzeigen: zuhören, Kompromisse eingehen, anerkennen, dass man auch durch Verständigung und Rücksicht Erfolg hat.
- Sonne
- SteinbockErde, kardinal
- Aszendent
- WidderFeuer, kardinal
- Beziehung
- Quadrat90° im Tierkreis, Erde und Feuer
- Deszendent
- WaageGegenzeichen des Aszendenten
- Herrscher der Sonne
- Saturn
- Aszendentenherrscher
- Mars