Schütze mit Aszendent Widder: die Bedeutung
Widder und Schütze gehören zur Feuer-Triplizität, und ihr Trigon galt als das natürlichste Bündnis.
Der erste eröffnet das astrologische Jahr, kardinal und direkt; der zweite schließt es fast ab, veränderlich und reiselustig. Mars steht dem Osten vor, Jupiter dem Sonnenzeichen: der Krieger und der König der Götter. Was zuerst auffällt, ist das Tempo: ein kräftiger Händedruck, ein Vorschlag noch vor dem Ende des Kaffees, ein am Abend gebuchter Flug in ein Land, dessen Namen man am Morgen noch nicht kannte.
Im 9. Haus, das die Hellenen „Gott“ nannten, steht das Tagesgestirn genau an dem Ort seiner Freude. Für einen Schützen, das Zeichen der langen Wege und der großen Fragen, ist dieses Zusammentreffen vielsagend: Die Identität schmiede sich im Lernen, im Reisen, im Weitergeben. Man begegnet dieser Person in einer Jugendherberge in Valparaíso, in einem Hörsaal, in dem sie mit vierzig ein Studium wieder aufnimmt, in einem Verein, der ausländische Studierende aufnimmt.
Dennoch lauert auf dieses doppelte Feuer das Übermaß. Der Schwung des Mars stößt an, der Optimismus des Jupiter verspricht, und die Person bindet sich schneller, als sie nachdenkt; Einzelheiten, Fristen und Budgets langweilen sie. Ihre erfrischende Offenheit kann aus Ungeschick auch verletzen. Die Waage, die dem Horizont gegenübersteht, böte die umgekehrte Lehre: zuhören, abwägen, den anderen ausreden lassen, bevor man einen neuen Aufbruch vorschlägt.
- Sonne
- SchützeFeuer, veränderlich
- Aszendent
- WidderFeuer, kardinal
- Beziehung
- Trigon120° im Tierkreis, gleiches Element
- Deszendent
- WaageGegenzeichen des Aszendenten
- Herrscher der Sonne
- Jupiter
- Aszendentenherrscher
- Mars