Mond quadrat Jupiter: die Bedeutung
Ein Fest, das für zwanzig Personen geplant war und sechzig empfängt, ein einem Freund gewährtes Darlehen, das man sich eigentlich nicht leisten kann, ein zweiter Nachtisch als Trost nach einem schweren Tag: Das Quadrat von Mond und Jupiter hat diesen Hang zum Zuviel.
Mond und Riesenplanet bilden hier einen rechten Winkel, in Zeichen, deren Elemente einander widerstreben. Ein Mond in den Zwillingen und ein Jupiter in den Fischen zum Beispiel stellten eine neugierige, zerstreute Sensibilität einem grenzenlosen Idealismus gegenüber.
Die Person empfindet intensiv und braucht, dass das Leben großzügig zu ihr ist. Sie gibt viel, mitunter mehr, als sie kann, und erwartet insgeheim dieselbe Freigebigkeit zurück. Sie begeistert sich für Projekte, Menschen, Anliegen und wird dann müde, wenn die Wirklichkeit bescheidener ausfällt. Sie kann sich auch in einem gewöhnlichen Leben eingeengt fühlen und anderswo, auf Reisen, in Überzeugungen, in Exzessen, ein Mehr an Weite suchen.
Die Kehrseite ist die Maßlosigkeit. Zu viele Versprechen, zu viele Ausgaben, zu viel Essen, zu viele Erwartungen: Jupiter verstärkt auch die Mängel. Astrologinnen und Astrologen raten, die Momente zu erkennen, in denen das Bedürfnis nach Fülle eine Müdigkeit oder Traurigkeit überdeckt, und konkrete Grenzen zu setzen. Mit der Zeit verleiht dieses Quadrat oft eine große Großzügigkeit, die klarsichtiger geworden ist.
- Exakter Winkel
- 90°
- Verwendeter Orbis
- ± 8°Erweitert: Ein Lichtgestirn ist beteiligt
- Traditionelle Natur
- Dynamisch
- Planeten
- Lichtgestirn und Gesellschaftlicher Planet