Jungfrau mit Aszendent Fische: die Bedeutung
Die Fische und die Jungfrau stehen einander gegenüber, beide veränderlich, das eine Wasser, die andere Erde.
Der Osten gehört nach den Alten Jupiter, zu dem sich seit etwa 1846 Neptun gesellt; Merkur lenkt das Herz. Doch jeder wäre beim anderen schlecht untergebracht: Jupiter im Exil in der Jungfrau, Merkur in den Fischen zugleich im Exil und im Fall. Auf den ersten Blick wirkt die Person sanft, verträumt, durchlässig; sie hört lange zu und antwortet mit Feingefühl.
Das Geburtsgestirn verschwindet in diesem Moment im Westen und wohnt im siebten Feld: Man entdeckt sich durch die, die man heiratet, unterstützt, begleitet. Diese Kombination hilft gern auf konkrete Weise: einen Elternteil bei Behördengängen begleiten, einen Freund in Schwierigkeiten stützen, sich in einem Hilfsverein engagieren. Sie versteht es, mit dem Herzen zuzuhören und mit Methode zu handeln.
Die Opposition erzeugt indes ein Hin und Her. Die Fische saugen die Gefühle der anderen auf, die Jungfrau will alles reparieren; die Person kann sich für alles verantwortlich und schuldig fühlen, nicht genug zu tun. Sie zweifelt oft an ihren Entscheidungen. Die Herausforderung wäre, mit der Jungfrau im Westen als Spiegel zu akzeptieren, dass Hilfe Grenzen hat, und klare Grenzen zu ziehen, um sich im Dienst nicht zu vergessen.
- Sonne
- JungfrauErde, veränderlich
- Aszendent
- FischeWasser, veränderlich
- Beziehung
- Opposition180° im Tierkreis, Erde und Wasser
- Deszendent
- JungfrauGegenzeichen des Aszendenten
- Herrscher der Sonne
- Merkur
- Aszendentenherrscher
- Jupiter und Neptun (modern)